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die Alten Hexen

Der Thymus



Der Begriff "Thymus" kommt aus dem griechischen Wort thymos, was soviel wie Lebenskraft bedeutet. Mit einer einfachen Technik kann man die eigene, innere Lebenskraft effektiv steigern. Sie läßt sich auch gut mit Reiki verbinden.

Die Thymusdrüse befindet sich in der Mitte der Brust, hinter dem oberen Teil des Brustbeines. Die Thymusdrüse ist das wichtigste Organ zur Aufrecherhaltung unsere Immunsystems (Abwehrsystems), weshalb sie auch einen zunehmend wichtigen Faktor in der Krebstherapie und -prophylaxe darstellt.

Bei 95 % der Menschen ist der Thymus geschwächt. Man kann aber den geschwächten Thymus innerhalb weniger Sekunden mittels einer einfachen Methode stärken.

Sie besteht darin, den Thymus innerhalb von wenigen Sekunden mittels einer einfachen Handbewegung 10 bis 20 Mal leicht zu klopfen. Dieses Klopfen kann mit den Fingerspitzen oder mit der lockeren Faust in einem angenehmen Rhythmus erfolgen. (NIE Reiben!!!)

Wenn man regelmäßig morgensden Thymus stärkt - und ruhig auch nich einige Male am Tag - wird man sich schon nach kurzer Zeit erheblich kraftvoller fühlen. Was sich hier nun nach wenig anhört, hat eine weitreichende positive Wirkung. Probiere es doch einfach mal aus...

26.1.07 23:25


Philippus Aureolus Theophrastus Bombastus von Hohenheim

Der unter dem Namen Paracelsus bekannte Arzt, Naturforscher und Philosoph (1493-1541) hieß mit richtigem Namen Philippus Aureolus Theophrastus Bombastus von Hohenheim und war der Sohn eines Schweizer Arztes und Chemikers. Von ihm wurde er in Chemie unterrichtet und von einem anderen Lehrer früh in die Alchemie vertraut gemacht. Durch ausgedehnte Reisen, die er in seiner Eigenschaft als Feldarzt und Scholastikus durchführte, erwarb er sich später großes Wissen auf dem Gebiet der Heilkunde. Er propagierte die einfachen Heilstoffe, die sogenannten Arcana, und hatte in diesem Zusammenhang eine besondere Vorliebe für Metalle.

Paracelsus, wie er sich später selbst nannte, entdeckte mehrere chemische Verbindungen und kann als Begründer der pharmazeutischen Chemie bezeichnet werden. Gleichwohl besaß er einen ausgeprägten Hang zu Kabbala, Okkultismus und Mystik und widmete sich intensiv der Entwicklung von Homunculi und Lebenselexieren.

Um diese geheimnisvollen Tätigkeiten ranken sich eine ganze Reihe von Geschichten, daß er dabei vom Teufel unterstützt worden sei, den er, wie es hieß, in einer kleinen Flasche oder aber in einem Loch in einer Tanne gehalten habe. Ebenso allgemein war man der Überzeugung, er könne neben vielen anderen Künsten auch aus Eisen Gold machen.

Im Allgäu erzählte man sich, er habe sich einmal als Schmied verdingt und viel Eisen dabei verdorben. Als sich der Meister darüber beklagte, habe er in einem Augenblick den Amboß in Gold verwandelt. Auch soll er einem gezähmten "Haselwurm" besessen haben, der ihm stets zu Diensten war und von dem er die Geheimnisse der Pflanzen erfuhr.

Diese mysteriösen Beschäftigungen in Verbindung mit seinem schillerndem, extravaganten Charakter brachten ihm zu Lebzeiten einerseits den Ruf des Hexenmeisters und andererseits den eines Scharlatans ein. Sein unstetes Leben und prahlerisches, eitles Wesen trugen dazu bei, daß die Meinungen über ihn und seine Schriften bis heute geteilt sind.

26.1.07 23:11


Eliphas Levi

1810 - 1875. Französischer Okkultist, geboren als Alphonse Louis Constant, der für seine Untersuchungen magischer Praktiken berühmt wurde. Levi probierte viele Zauber selbst aus und soll dabei dem Vernehmen nach vor Entsetzen über seine Resultate zusammengebrochen sein. Seine Forschungen zu diesem Thema faszinierten viele berühmte und vornehme Personen, und so zählte Levi auch den bekannten englischen Romancier Edward Bluwer-Lytton zu seinen Freunden und Bewunderern. Er versammelte seíne Gedanken über eine ganze Reihe von okkulten Themen in einer großen History of Magic, die für spätere Generationen von Okkultisten zur Pflichtlektüre wurde.

Seine bildliche Darstellung eines Dämons, den er den Sabbatblock oder Behemot von Mendes nannte, wird häufig reproduziert, da sie den ziegenköpfigen Teufel der Hexensabbate, den Gott der Templer und den Teufel auf den Tarotkarten in einer Gestalt vereint. In Levis Augen verkörperte dieser Dämon die höchste Macht im Universum, der sich in gute und böse Einflüsse einschloß.

26.1.07 23:00


Die Hexe in der Geschichte

Das Wort "Hexe" geht auf das althochdeutsche hagzissa zurück, in dem zumindest der Wortbestandteil hag "Zaun" eindeutig zu bestimmen ist. Zissa könnte mit dem nirwegischen tysia "Elfe" zusammenhängen. Gemeint wäre also ein Wesen, das sich in Hecken oder auf Zäunen aufhält, wobei letzteres im übertragenen Sinn zu verstehen ist.

Der Zaum umhegt das Reich der Menschen und bildet somit die Grenze zwischen der geordneten, wohlbehüteten Welt und der chaotishen Wildnis, dem Reich der Geister und dämonischen Wesen. Anders als gewöhnliche Menschen stand die Hexe - ebenso übrigens die Schamanen - mit beiden Welten in Verbindung, denn für ihre Zaubereien benötigte sie die Hilfe der Geister und Pflanzen, die außerhalb der Gärten wuchsen.

In manchen Teilen des deutschsprachigem Raums wurde der Begriff "Hexe" nie volkstümlich. Beispielsweise in Österreich sprach man weiterhin von der Trude, der Drut, der Unholdin oder den Unholden -, wie Elben und böse weibliche Geister früher in weiten Teilen deutschlands auch genannt wurden. Woanders blieb man bei "Zauberin" oder "Weidlerin".

Insgesamt aber setzte sich seit dem dreizehnten Jahrhundert die Bezeichnung "Hexe" vor allem im süddeutschen Raum mehr und mehr durch und konnte zur Hochzeit der Hexenverfolgungen (fünfzehntes bis siebzehntes Jahrhundert) schliesslich grundsätzlich auf jede Person angewandt werden, die angeblich ihre Zauberkünste zum Schaden ihrer Mitmenschen ausübte.

Wie noch in einer Schrift aus dem Jahr 1757 klar gesagt wird, war das aber nocht nicht alles, denn eine wirkliche Hexe war erst "eine solche Person, die mit dem Teufel, der ihr in sichtbarer Gestalt erschienen ist, ein Bündniß, auch wol gar vermittelst einer Unterschrift mit ihrem eignen Blut gemacht hat".

Früher hatte fast jedes Dorf seine "Hexe" besessen, seine Zauberfrau, die sich hervorragend mit Pflanzen und deren Wirkungen auskannte, die Hebammendienste verrichtete und Mensch wie Tier zu heilen verstand - und es ist auch nicht auszuschließen, daß manch eine von ihnen sich auch auf negative Zaubereien einließ. Hierin glich sie den sibirischen Schamanen und den afrikanischen Zauberern, von denen es ja auch "weisse" und "schwarze" gab - und teilweise noch heute gibt. Wie diese, schwebte die "Dorfhexe" ständig in Gefahr, im Falle eines Versagens allermindestens fortan scheel angesehen zu werden.

Traf ein Mißgeschick das Dorf, sei es in Gestalt einer Mißernte, einer Überschwemmung, einer Seuche, eines Brandes, fiel der Verdacht natürlich als erstes auf das (zumeist weibliche) Mitglied der Gemeinschaft, das zu "zaubern" verstand. Sie hätte das Unglück schliesslich vorhersehen und abwenden können - falls sie es nicht überhaupt selbst inszeniert hatte! Die "Dorfhexe" wurde daher zwar benötigt, stand aber selten in gutem Ruf, uns so war der Schritt nicht weit, sie, von weltlicher und geistlicher Obrigkeit dazu aufgehetzt, als Ketzerin zu verleumden und damit dem Scheiterhaufen preiszugeben.

Darüber, welche Künste Hexen beherrschten, bestanden spätestens seit Erscheinen des 'Hexenhammer' kein Zweifel mehr. Fortan wurde ihnen eine ganze Reihe von Zaubereien in die Schuhe geschoben, die früher beispielsweise den Elben zugeschrieben worden waren. Ganz besonders galt dies für das Vertauschen von Kindern mit sogenannten Wechselbälgern.

Wie viele ursprünglich verschiedene Wesen schliesslich in der Gestalt der Hexe zusammengeflossen waren, zeigt folgende Aussage, die Ende des neunzehnten Jahrhunderts im südslawischen Raum aufgenommen wurde: "Man glaubt, ehe eine Frauenzimmer eine Hexe wird, übe sie sich ledigerweise jahrelang als Mahr oder Trut im Blutabzapfen, nach ihrem Ableben aber kehre sie wieder als Vampir, wozu sie sich bei Lebzeiten als Hexe durch Verwandlungen in einen Wehrwolf vorbereitet habe."

26.1.07 22:54


Brigit

Brigit (Lexikon der Mythologie)
(Erhabene, Strahlende, Mächtige): kelt. Muttergöttin (der Iren) sowie Schutzgöttin der Kunstschmiede, Dichter und Ärzte. Sie gehört zu den Tuatha Dê Danann und ist Tochter des Dagda, Halbschwester des Oengus und Gattin des Bress. Ihr zu Ehren wurde das Fest IMBOLC gefeiert. Später ist sie in der christl. Heiligen Brigitta von Kildare aufgegangen.

Brigit (Lexikon der keltischen Mythologie)
Das irische Gegenstück zur Brigantia ist Brigit. Es ist nicht ausgeschlossen, daß jene Brigantes, die sich im Südwesten Irlands und auf der Ebene von Meath niederließen, die große Göttin unter diesem Namen nach Irland brachten, wo sie natürlich neben allerlei anderen bereits verehrt wurde.
Der Name geht auf einen indoeuropäischen Stamm zurück und bedeutet Hoheit, Erhabenheit. Eine Reihe von Orts- und Flußnamen wurden aus ihm gebildet: Braganca in Portugal, Bregenz, die ehemalige Hauptstadt der Brigantes am Bodensee, Brig im Wallis, die Ebene von Brega in Irland sowie Braint, Barrow und Brent in Britannien und Irland. Interessanterweise entwässert ein "Brent", unweit von Glastonbury, das ehemalige Sumpfgebiet um die Insel Avalon.
In Irland nahm Brigit einen solchen Rang ein, daß ihr Name gleichbedeutend mit "Göttin" wurde. Das Lebor Gabála Érenn stellt sie als Tochter des Dagda und Besitzerin der beiden magischen Ochsen Fea und Femen vor. Cormacs Glossar (frühes 10.Jh.) bezeichnet sie als Dichterin und Prophetin, Schutzherrin der fili [Anmerkung: Das ist eine Gelehrtenklasse der Druiden. Brigit war die Schirmherrin der fili auf Grund ihrer eigenen Vollkommenheit in filidecht, d.h. auf dem Gebiet der Dichtung, Erkenntnis und des traditionellen Lernens sowie der Kunst des zukünftigen Wissens, der Prophetie. Ursprünglich gehörte auch die Rechtsprechung dazu.], während ihre beiden gleichnamigen Schwestern Ärzte und Schmiede bzw. Handwerker in ihre Obhut nahmen. Brigit kann also als dreifache Göttin in drei Verkörperungen erscheinen. Neben diesen aristokratisch-kreativen Berufen der Druidenklasse unterstanden ihr die Landwirtschaft mit dem Bauerntum. Brigit sorgte für Vieh und Ernte und hielt in Gestalt der Flüsse das Land fruchtbar. Den Frauen stand sie bei der Geburt bei und hielt ihre schützende Hand über die Kinder. Unzählige ihr geweihte Quellen weisen auf ihre Heilerfunktion. Ihr eigentliches Attribut war jedoch das Feuer - "Brigits feuriger Pfeil" wurde sprichwörtlich.
Ihr göttliches Feuer war letzlich vom selben kosmischen Ursprung wie die Sonne: Brigit besaß eine nicht zu unterschätzende Sonnenkomponente - ihr Sonnensymbol, ein Swastika, übernahm die St. Brigid von Kildare als "St. Brigids-Kreuz".

In Kriegszeiten zählten vor allem die Männer der Provinz Leinster auf ihre Unterstützung. Dort, in Kildare, neben einer heiligen Eiche, stand ihr Heiligtum, das christianisiert werden sollte. Das Buch von Leinster machte Brigit zur Mutter des Bres anstelle der Ériu. An sich ändert dieser Namenswechsel nichts an der ihrer Funktion - denn Banba, Fódla, Ériu sind ebenfalls Manifestationen der dreifachen Muttergöttin.
Nach der gebräuchlicheren Überlieferung war sie die Gattin des Bres und schenkte ihm den Sohn Ruadán, den sie tragischerweise wieder verlor, so daß zum erstenmal "Schreien und Weinen", d.h. die rituelle Totenklage in Irland ertönte, womit Brigit auch den Tod in ihren Wirkungsbereich mit einbezog. Brigit wird von Keltologen gern als keltische "Minerva" apostrophiert - zu Recht, da viele ihrer Funktionen mit denen der klassischen Göttin zusammenfallen; sie ist jedoch nicht die einzige, die sich unter deren Deckmantel begibt! Gegen die große Muttergöttin Brigit kam die frühkeltische Kirche nicht auf, so daß ihr nichts anderes übrigblieb, als sie zu christianisieren.

BRIGIT, BRIDGET (Lexikon der Göttinnen)
Das wohl deutlichste Beispiel für den Fortbestand einer früheren Göttin bis in christliche Zeiten ist Brigit, die große dreifaltige Göttin der keltischen Iren, die in England als Brigantia auftauchte, als Bride in Schottland und Brigandu im keltischen Frankreich. Die Verehrung dieser Göttin, einer Tochter des irischen Hauptgottes Dagda, war bei den Iren so tief verwurzelt, daß die Christen sie zusammen mit dem Volk "bekehrten". Sie nannten sie nun Bridget, erhoben sie zur Schutzpatronin der grünen Insel, verkörpert in der braven Tochter eines Druiden, von der es hieß, sie sei vom Patriarchen St. Patrick höchstpersönlich getauft worden. Diese Bridget legte das Ordensgelübde ab, gründete selbst mehrere Klöster und wurde nach ihrem Tod (523, im Alter von 70 Jahren) unter die Heiligen eingereiht, und zwar aufgrund bemerkenswerter Eigenschaften, die kaum rein zufällig mit jenen der frühen Göttin übereinstimmten.
Die christliche Bridget soll zum Beispiel die Befugnis besessen haben, die Bischöfe Irlands einzusetzen, eine ungewöhnliche Rolle für eine Äbtissin, noch seltsamer durch die von ihr erhobene Forderung, daß die Bischöfe alle ausübende Goldschmiede sein mußten; denn die alte Brigit war in einer ihrer drei Formen die Göttin der Schmiedekunst gewesen. Ebenso oblag ihr die Förderung der Inspiration und der für das irische Brauchtum so wichtigen Dichtkunst, und zu diesem Zweck trug sie stets einen Zauberkessel bei sich. Ihre dritte Funktion war die einer Göttin der Heilkunst. So war es kein Wunder, daß die christliche Bridget auch als Muse und Heilerin angerufen wurde.
Das Symbol der dreifaltigen Brigit war das Feuer; denn ihr Name bedeutet LEUCHTENDER PFEIL oder DIE STRAHLENDE. Fast bis in die Neuzeit blieb der uralte Brigit-Kult an ihrem Heiligtum in Kildare erhalten, wo 19 Jungfrauen das nie verlöschende Feuer bewachten und wo am 20. Tag eines jeden Mondzyklus das Feuer wunderbarerweise von der Göttin selbst versorgt wurde. Noch im 18. Jahrhundert erklang dazu das Lied: "Brigit, du ausgezeichnete Frau, jähe Flamme, möge uns die helle, feurige Sonne zum ewigen Königreich bringen." Dabei war Brigit bereits seit mehr als tausend Jahren keine Göttin mehr, sondern eine Heilige (ihr Festtag ist der 1. Februar), und ihre Gefolgschaft bildeten fromme Nonnen und nicht mehr heidnische Priesterinnen.
Die Iren erzählen, daß Brigit den Menschen eine Reihe sehr nützlicher Fertigkeiten beibrachte, so etwas das Pfeifen, das sie "erfand", als sie eines Nachts ihre Freunde rufen wollte. Und als ihr geliebter Sohn getötet wurde, entwickelte Brigit das Keening, den Klagegesang der Frauen, die einen geliebten Menschen verloren haben. Diese Geschichte rückt sie in die Nähe der großen Muttergöttinnen des östlichen Mittelmeerraums, und so wie diese wurde Brigit mit der Erde selbst identifiziert und mit der Fruchtbarkeit des Bodens. Es sind vorzeiten viele Geschichten von dieser größten irisch-keltischen Göttin erzählt worden, doch nur wenige sind überliefert. Immerhin heißt es, daß ihr Bronzeschuh der heiligste Gegenstand war, den man sich vorstellen konnte, und ihre matriarchalische Position war dermaßen stark, daß es keinem Mann erlaubt war, die Hecke zu passieren, die ihr Heiligtum umgab.

 

 

26.1.07 22:45


Bibliothek einer Hexe

Hexen und Hexenmeister waren nach landläufiger Ansicht ganz normale Menschen und konnten also nicht, wie überirdische Wesen, Götter, Feen und Geister ohne jegliches Hilfsmittel zaubern. Sie benötigten einen Zauberstab, einen Zaubertrank, bestimmte Kräuter, und natürlich bedurften sie auch eines Lehrmeisters oder einer Lehrmeisterin, von dem oder der sie ihre Künste lernten.

Die mündliche Überlieferung geheimer Rezepte und Fertigkeiten ist in entlegenen Teilen der Welt immer noch gang und gäbe und als die eigentlich "richtige" Methode des Lehrers anzusehen, zumal früher ohnehin die wenigsten lesen und schreiben konnten - mit Sicherheit jedenfalls nicht Hirten, Kräuterweiblein und sonstige Landbewohner, die sich mit unorthodoxen Heilmethoden und Zaubereien befassten.

Dennoch kamen im späten Mittelalter und gar bis ins neunzehnte Jahrhundert eine ganze Reihe von Schriften in den Ruch von Zauberbüchern, aus denen die Hexen und Hexenmeister ihr Wissen bezogen. Im stillen Kämmerlein studierten sie, wie man glaubte, die verschiedenen Rezepte und probierten sie im Geheimen aus. Dadurch entstanden dann angeblich Geister, Homunkuli, dienstbare Zauberhunde und alles nur erdenklich sonstige Teufelswerk.

Besonders berühmt war und ist in diesem Zusammenhang das ´Sechste und Siebte Buch Moses'; selbst heute noch wird es - sofern man es überhaupt findet - nur an Erwachsene verkauft. Gleichfalls als Zauberschriften galten manche Bücher des Paracelsus, in denen etwa erklärt wurde, wie man den Stein der Weisen erhalten könne, sowie die des Agrippa von Nettesheim
26.1.07 22:44





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