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Die Hexe in der Geschichte

Das Wort "Hexe" geht auf das althochdeutsche hagzissa zurück, in dem zumindest der Wortbestandteil hag "Zaun" eindeutig zu bestimmen ist. Zissa könnte mit dem nirwegischen tysia "Elfe" zusammenhängen. Gemeint wäre also ein Wesen, das sich in Hecken oder auf Zäunen aufhält, wobei letzteres im übertragenen Sinn zu verstehen ist.

Der Zaum umhegt das Reich der Menschen und bildet somit die Grenze zwischen der geordneten, wohlbehüteten Welt und der chaotishen Wildnis, dem Reich der Geister und dämonischen Wesen. Anders als gewöhnliche Menschen stand die Hexe - ebenso übrigens die Schamanen - mit beiden Welten in Verbindung, denn für ihre Zaubereien benötigte sie die Hilfe der Geister und Pflanzen, die außerhalb der Gärten wuchsen.

In manchen Teilen des deutschsprachigem Raums wurde der Begriff "Hexe" nie volkstümlich. Beispielsweise in Österreich sprach man weiterhin von der Trude, der Drut, der Unholdin oder den Unholden -, wie Elben und böse weibliche Geister früher in weiten Teilen deutschlands auch genannt wurden. Woanders blieb man bei "Zauberin" oder "Weidlerin".

Insgesamt aber setzte sich seit dem dreizehnten Jahrhundert die Bezeichnung "Hexe" vor allem im süddeutschen Raum mehr und mehr durch und konnte zur Hochzeit der Hexenverfolgungen (fünfzehntes bis siebzehntes Jahrhundert) schliesslich grundsätzlich auf jede Person angewandt werden, die angeblich ihre Zauberkünste zum Schaden ihrer Mitmenschen ausübte.

Wie noch in einer Schrift aus dem Jahr 1757 klar gesagt wird, war das aber nocht nicht alles, denn eine wirkliche Hexe war erst "eine solche Person, die mit dem Teufel, der ihr in sichtbarer Gestalt erschienen ist, ein Bündniß, auch wol gar vermittelst einer Unterschrift mit ihrem eignen Blut gemacht hat".

Früher hatte fast jedes Dorf seine "Hexe" besessen, seine Zauberfrau, die sich hervorragend mit Pflanzen und deren Wirkungen auskannte, die Hebammendienste verrichtete und Mensch wie Tier zu heilen verstand - und es ist auch nicht auszuschließen, daß manch eine von ihnen sich auch auf negative Zaubereien einließ. Hierin glich sie den sibirischen Schamanen und den afrikanischen Zauberern, von denen es ja auch "weisse" und "schwarze" gab - und teilweise noch heute gibt. Wie diese, schwebte die "Dorfhexe" ständig in Gefahr, im Falle eines Versagens allermindestens fortan scheel angesehen zu werden.

Traf ein Mißgeschick das Dorf, sei es in Gestalt einer Mißernte, einer Überschwemmung, einer Seuche, eines Brandes, fiel der Verdacht natürlich als erstes auf das (zumeist weibliche) Mitglied der Gemeinschaft, das zu "zaubern" verstand. Sie hätte das Unglück schliesslich vorhersehen und abwenden können - falls sie es nicht überhaupt selbst inszeniert hatte! Die "Dorfhexe" wurde daher zwar benötigt, stand aber selten in gutem Ruf, uns so war der Schritt nicht weit, sie, von weltlicher und geistlicher Obrigkeit dazu aufgehetzt, als Ketzerin zu verleumden und damit dem Scheiterhaufen preiszugeben.

Darüber, welche Künste Hexen beherrschten, bestanden spätestens seit Erscheinen des 'Hexenhammer' kein Zweifel mehr. Fortan wurde ihnen eine ganze Reihe von Zaubereien in die Schuhe geschoben, die früher beispielsweise den Elben zugeschrieben worden waren. Ganz besonders galt dies für das Vertauschen von Kindern mit sogenannten Wechselbälgern.

Wie viele ursprünglich verschiedene Wesen schliesslich in der Gestalt der Hexe zusammengeflossen waren, zeigt folgende Aussage, die Ende des neunzehnten Jahrhunderts im südslawischen Raum aufgenommen wurde: "Man glaubt, ehe eine Frauenzimmer eine Hexe wird, übe sie sich ledigerweise jahrelang als Mahr oder Trut im Blutabzapfen, nach ihrem Ableben aber kehre sie wieder als Vampir, wozu sie sich bei Lebzeiten als Hexe durch Verwandlungen in einen Wehrwolf vorbereitet habe."

26.1.07 22:54


Gesänge der Hexen

Gesang einer Hexe

Wenn sich die Hexen in der Walpurgisnacht auf dem Blocksberg oder einem anderen Berg versammelten, soll es lustig hergegangen sein, Musikanten sollen aufgespielt und die Hexen mit dem Teufel dazu getanzt und gesungen haben. Der - etwas einfältige - Text eines ihrer Lieder ist spätestens aus dem siebzehnten Jahrhundert aus einem Hexenprozeß der Stadt Dieburg bei Darmstadt überliefert. Nach zu Ende des neunzehnten Jahrhunderts wußte ein Fremdenführer im Harz des Verschen aufzusagen. Es lautete:

Trümpfig ist das Hündelein;
Trümpfig ist der Hund;
Trümpfig geht's zum Fenster aus und ein;
Trümpfig ist das Hündelein;
Trümpfig ist der Hund.


Dieses Liedchen soll der Teufel höchstpersönlich einem von den Hexen auf dem Blocksberg entführten Musikanten vorgesungen haben, als dieser anlässlich des Hexensabbats aufspielen wollte und fragte, was er denn geigen sollte. Also fiedelte der Mann dieses Lied ohne Unterlaß, und die ganze Versammlung hüpfte und tanzte dazu, "als ob sie toll und Thöricht wären".

Quelle: Kleines Lexikon des Hexenwesens




Ein weiteres dieser Lieder im Schwabenländle wird noch heute an "Fasnet" gesungen:

Haarig, haarig, haarig ischt die Katz
und wenn die Katz net haarig ischt
dann fängt se keine Mäus!


Auch dieses Lied wird ohne Unterlaß weitergesungen. Dazu wird getrommelt bis zur Bewußtlosigkeit.

26.1.07 22:48


Brigit

Brigit (Lexikon der Mythologie)
(Erhabene, Strahlende, Mächtige): kelt. Muttergöttin (der Iren) sowie Schutzgöttin der Kunstschmiede, Dichter und Ärzte. Sie gehört zu den Tuatha Dê Danann und ist Tochter des Dagda, Halbschwester des Oengus und Gattin des Bress. Ihr zu Ehren wurde das Fest IMBOLC gefeiert. Später ist sie in der christl. Heiligen Brigitta von Kildare aufgegangen.

Brigit (Lexikon der keltischen Mythologie)
Das irische Gegenstück zur Brigantia ist Brigit. Es ist nicht ausgeschlossen, daß jene Brigantes, die sich im Südwesten Irlands und auf der Ebene von Meath niederließen, die große Göttin unter diesem Namen nach Irland brachten, wo sie natürlich neben allerlei anderen bereits verehrt wurde.
Der Name geht auf einen indoeuropäischen Stamm zurück und bedeutet Hoheit, Erhabenheit. Eine Reihe von Orts- und Flußnamen wurden aus ihm gebildet: Braganca in Portugal, Bregenz, die ehemalige Hauptstadt der Brigantes am Bodensee, Brig im Wallis, die Ebene von Brega in Irland sowie Braint, Barrow und Brent in Britannien und Irland. Interessanterweise entwässert ein "Brent", unweit von Glastonbury, das ehemalige Sumpfgebiet um die Insel Avalon.
In Irland nahm Brigit einen solchen Rang ein, daß ihr Name gleichbedeutend mit "Göttin" wurde. Das Lebor Gabála Érenn stellt sie als Tochter des Dagda und Besitzerin der beiden magischen Ochsen Fea und Femen vor. Cormacs Glossar (frühes 10.Jh.) bezeichnet sie als Dichterin und Prophetin, Schutzherrin der fili [Anmerkung: Das ist eine Gelehrtenklasse der Druiden. Brigit war die Schirmherrin der fili auf Grund ihrer eigenen Vollkommenheit in filidecht, d.h. auf dem Gebiet der Dichtung, Erkenntnis und des traditionellen Lernens sowie der Kunst des zukünftigen Wissens, der Prophetie. Ursprünglich gehörte auch die Rechtsprechung dazu.], während ihre beiden gleichnamigen Schwestern Ärzte und Schmiede bzw. Handwerker in ihre Obhut nahmen. Brigit kann also als dreifache Göttin in drei Verkörperungen erscheinen. Neben diesen aristokratisch-kreativen Berufen der Druidenklasse unterstanden ihr die Landwirtschaft mit dem Bauerntum. Brigit sorgte für Vieh und Ernte und hielt in Gestalt der Flüsse das Land fruchtbar. Den Frauen stand sie bei der Geburt bei und hielt ihre schützende Hand über die Kinder. Unzählige ihr geweihte Quellen weisen auf ihre Heilerfunktion. Ihr eigentliches Attribut war jedoch das Feuer - "Brigits feuriger Pfeil" wurde sprichwörtlich.
Ihr göttliches Feuer war letzlich vom selben kosmischen Ursprung wie die Sonne: Brigit besaß eine nicht zu unterschätzende Sonnenkomponente - ihr Sonnensymbol, ein Swastika, übernahm die St. Brigid von Kildare als "St. Brigids-Kreuz".

In Kriegszeiten zählten vor allem die Männer der Provinz Leinster auf ihre Unterstützung. Dort, in Kildare, neben einer heiligen Eiche, stand ihr Heiligtum, das christianisiert werden sollte. Das Buch von Leinster machte Brigit zur Mutter des Bres anstelle der Ériu. An sich ändert dieser Namenswechsel nichts an der ihrer Funktion - denn Banba, Fódla, Ériu sind ebenfalls Manifestationen der dreifachen Muttergöttin.
Nach der gebräuchlicheren Überlieferung war sie die Gattin des Bres und schenkte ihm den Sohn Ruadán, den sie tragischerweise wieder verlor, so daß zum erstenmal "Schreien und Weinen", d.h. die rituelle Totenklage in Irland ertönte, womit Brigit auch den Tod in ihren Wirkungsbereich mit einbezog. Brigit wird von Keltologen gern als keltische "Minerva" apostrophiert - zu Recht, da viele ihrer Funktionen mit denen der klassischen Göttin zusammenfallen; sie ist jedoch nicht die einzige, die sich unter deren Deckmantel begibt! Gegen die große Muttergöttin Brigit kam die frühkeltische Kirche nicht auf, so daß ihr nichts anderes übrigblieb, als sie zu christianisieren.

BRIGIT, BRIDGET (Lexikon der Göttinnen)
Das wohl deutlichste Beispiel für den Fortbestand einer früheren Göttin bis in christliche Zeiten ist Brigit, die große dreifaltige Göttin der keltischen Iren, die in England als Brigantia auftauchte, als Bride in Schottland und Brigandu im keltischen Frankreich. Die Verehrung dieser Göttin, einer Tochter des irischen Hauptgottes Dagda, war bei den Iren so tief verwurzelt, daß die Christen sie zusammen mit dem Volk "bekehrten". Sie nannten sie nun Bridget, erhoben sie zur Schutzpatronin der grünen Insel, verkörpert in der braven Tochter eines Druiden, von der es hieß, sie sei vom Patriarchen St. Patrick höchstpersönlich getauft worden. Diese Bridget legte das Ordensgelübde ab, gründete selbst mehrere Klöster und wurde nach ihrem Tod (523, im Alter von 70 Jahren) unter die Heiligen eingereiht, und zwar aufgrund bemerkenswerter Eigenschaften, die kaum rein zufällig mit jenen der frühen Göttin übereinstimmten.
Die christliche Bridget soll zum Beispiel die Befugnis besessen haben, die Bischöfe Irlands einzusetzen, eine ungewöhnliche Rolle für eine Äbtissin, noch seltsamer durch die von ihr erhobene Forderung, daß die Bischöfe alle ausübende Goldschmiede sein mußten; denn die alte Brigit war in einer ihrer drei Formen die Göttin der Schmiedekunst gewesen. Ebenso oblag ihr die Förderung der Inspiration und der für das irische Brauchtum so wichtigen Dichtkunst, und zu diesem Zweck trug sie stets einen Zauberkessel bei sich. Ihre dritte Funktion war die einer Göttin der Heilkunst. So war es kein Wunder, daß die christliche Bridget auch als Muse und Heilerin angerufen wurde.
Das Symbol der dreifaltigen Brigit war das Feuer; denn ihr Name bedeutet LEUCHTENDER PFEIL oder DIE STRAHLENDE. Fast bis in die Neuzeit blieb der uralte Brigit-Kult an ihrem Heiligtum in Kildare erhalten, wo 19 Jungfrauen das nie verlöschende Feuer bewachten und wo am 20. Tag eines jeden Mondzyklus das Feuer wunderbarerweise von der Göttin selbst versorgt wurde. Noch im 18. Jahrhundert erklang dazu das Lied: "Brigit, du ausgezeichnete Frau, jähe Flamme, möge uns die helle, feurige Sonne zum ewigen Königreich bringen." Dabei war Brigit bereits seit mehr als tausend Jahren keine Göttin mehr, sondern eine Heilige (ihr Festtag ist der 1. Februar), und ihre Gefolgschaft bildeten fromme Nonnen und nicht mehr heidnische Priesterinnen.
Die Iren erzählen, daß Brigit den Menschen eine Reihe sehr nützlicher Fertigkeiten beibrachte, so etwas das Pfeifen, das sie "erfand", als sie eines Nachts ihre Freunde rufen wollte. Und als ihr geliebter Sohn getötet wurde, entwickelte Brigit das Keening, den Klagegesang der Frauen, die einen geliebten Menschen verloren haben. Diese Geschichte rückt sie in die Nähe der großen Muttergöttinnen des östlichen Mittelmeerraums, und so wie diese wurde Brigit mit der Erde selbst identifiziert und mit der Fruchtbarkeit des Bodens. Es sind vorzeiten viele Geschichten von dieser größten irisch-keltischen Göttin erzählt worden, doch nur wenige sind überliefert. Immerhin heißt es, daß ihr Bronzeschuh der heiligste Gegenstand war, den man sich vorstellen konnte, und ihre matriarchalische Position war dermaßen stark, daß es keinem Mann erlaubt war, die Hecke zu passieren, die ihr Heiligtum umgab.

 

 

26.1.07 22:45


Bibliothek einer Hexe

Hexen und Hexenmeister waren nach landläufiger Ansicht ganz normale Menschen und konnten also nicht, wie überirdische Wesen, Götter, Feen und Geister ohne jegliches Hilfsmittel zaubern. Sie benötigten einen Zauberstab, einen Zaubertrank, bestimmte Kräuter, und natürlich bedurften sie auch eines Lehrmeisters oder einer Lehrmeisterin, von dem oder der sie ihre Künste lernten.

Die mündliche Überlieferung geheimer Rezepte und Fertigkeiten ist in entlegenen Teilen der Welt immer noch gang und gäbe und als die eigentlich "richtige" Methode des Lehrers anzusehen, zumal früher ohnehin die wenigsten lesen und schreiben konnten - mit Sicherheit jedenfalls nicht Hirten, Kräuterweiblein und sonstige Landbewohner, die sich mit unorthodoxen Heilmethoden und Zaubereien befassten.

Dennoch kamen im späten Mittelalter und gar bis ins neunzehnte Jahrhundert eine ganze Reihe von Schriften in den Ruch von Zauberbüchern, aus denen die Hexen und Hexenmeister ihr Wissen bezogen. Im stillen Kämmerlein studierten sie, wie man glaubte, die verschiedenen Rezepte und probierten sie im Geheimen aus. Dadurch entstanden dann angeblich Geister, Homunkuli, dienstbare Zauberhunde und alles nur erdenklich sonstige Teufelswerk.

Besonders berühmt war und ist in diesem Zusammenhang das ´Sechste und Siebte Buch Moses'; selbst heute noch wird es - sofern man es überhaupt findet - nur an Erwachsene verkauft. Gleichfalls als Zauberschriften galten manche Bücher des Paracelsus, in denen etwa erklärt wurde, wie man den Stein der Weisen erhalten könne, sowie die des Agrippa von Nettesheim
26.1.07 22:44


Farbe und ihre Bedeutung

 

 

Für jedes Ritual benötigt man bestimmte Kerzenfarben, die den Zauber noch intensivieren oder erst möglich werden lassen. (Es wäre also Blödsinn für ein Gesundheitsritual eine rote Kerze statt eine blaue Kerze zu verwenden.) Achte bitte darauf, wenn Du Kerzen kaufst das sie durchgefärbt sind. Das heißt, das die Kerze auch innen die Farbe hat, nicht nur z.B. einen roten Wachsüberzug. Es gib allerdings zwei Ausnahmen, und zwar bei der Gold- und der Silberkerze. Die bekommt man nur im Handel mit farbigem Überzug, also nicht durchgefärbt.

Weiße Kerzen
Werden benutzt zum Schutz zur Reinigung oder brennen ganz beiläufig bei anderen Ritualen mit herunter.
Gelbe Kerzen
Die Anziehung einer Person ist manchmal notwendig in Verbindung mit Liebesritualen. Sie können aber auch von allen, die keinen Partner zu bekommen haben alleine verwendet werden, um einen Partner zu bekommen. Man kann sie auch für Glücklichsein oder Erfolg benutzen.
Goldene Kerzen
Sie werden für Sonnenrituale und zur Aurareinigung verwendet.
Orange Kerzen
Sie steht für die Fruchtbarkeit, die einen wichtigen Punkt in der magischen Arbeit darstellt. Entweder mit Venus oder mit Diana zelebrieren.
Rosa Kerzen
Sie stehen für die Leidenschaft, damit wieder etwas Schwung in die Ehe oder Partnerschaft kommt. Sie ist wichtig für die Treue.
Rote Kerzen
Die eignen sich ganz besonders gut für alle Liebesritualen besonders gut Venusrituale.
Grüne Kerzen
Werden für Geld und Beruf benutzt. Hier wird Jupiter, der Herr der Blitze, angerufen. Dies sollte allerdings nicht aus Geldgier geschehen, sonst kehrt sich alles ins negative also ganz WICHTIG!!!
Blaue Kerzen
Sie stehen für die Gesundheit (psychischer oder organischer Art). Die Göttin Aradia oder die Muttergöttin Diana werden dazu angerufen.
Lila Kerzen
Sie werden bei Marsritualen verwendet, z.B. um Prüfungen zubestehen.
Graue Kerzen
Hier bei wird Merkur angerufen, für positiven Ausgang bei Verhandlungen.
Schwarze Kerzen
Werden bei Abwehr und Schadensritualen benutzt hier wird man den gehörnten Gott Karnayna anrufen.
 
26.1.07 22:43


  • Basisrezept für Ölbäder


80 ml Olivenöl
10 ml Mulsifan
10 ml ätherische Öle (Mischungen siehe unten)

Dieses Öl von insgesammt 100 ml ist ausreichend für ca. 5-6 Vollbäder. Wer für nur 1 Bad mischen will, der müsste dann in Kleinstmengen das herstellen, was unrentabel wäre, denn die Öle halten ca. 1/4 Jahr. Das bitte bei den Rezepten beachten und nicht die gesamten Menge in ein einziges Vollbad kippen!

Mit dieser Mischung lässt sich jedes beliebige Badeöl herstellen.
Die nachfolgenden Badeölmischungen beziehen sich immer auf die Herstellung von 100 ml Badeöl.

Bei allem Rezepten, die ätherische Öle verwenden, sollte man immer zuerst austesten, ob man allergische Reaktionen gegen irgendeins der Öle hat - dann darf man diese natürlich nicht verweden
 
  • Beruhigungsbad

Bitte unbedingt Basisrezept beachten und dann folgende Öl dazugeben:

5 ml Lavendelöl
5 ml Melissenöl

Dieses Bad hat eine beruhigende Wirkung und ist gut, wenn man unter Einschlafproblemen leidet oder stark unter Stress steht.
 
 
  • Erkältungsbad


Bitte unbedingt Basisrezept beachten und dann folgende Öl dazugeben:

zu gleichen Teilen
- Eukalyptusöl
- Fichtennadelöl
- Thymianöl
- Rosmarinöl
- Pfefferminzöl (damit ist NICHT das JAPANISCHE HEILPFLANZENÖL gemeint!!! Dieses ist viel zu streng für Badezusätze und könnte zu Verbrennungen führen!)

Die durchblutungsfördernde Wirkung dieser ätherischen Öle wärmt die Haut und gleichzeitig wird durch den Duft die Atmung erleichtert. Ein Bad für alle Triefnasen!
 
 
  • Lobelias Hexenbad


Bitte unbedingt Basisrezept beachten und dann folgende Öl dazugeben:

zu gleichen Teilen
- Eukalyptusöl
- Rosmarinöl
- Kampferöl

Diese Mischung ist so warm und besänftigend, dass man unwillkürlich tief durchatmet, die Augen schließt und sich entspannt. Besonders im Winter zu empfehlen, wenn die Haut zuwenig Sonnenlicht abbekommt und daduch empfindlich ist. Es lockert die Muskulatur, befreit die Atemwege und ist ganz einfach mein Lieblingsbad! Wenn dann die Haut leicht anfängt zu kribbeln, sollte man sich kaum abtrocknen, sondern in einen Bademantel hüllen, damit die Öle der Haut erhalten bleiben und ein paar Minuten ausruhen.
 
 
  • Liebesbad


Bitte unbedingt Basisrezept beachten und dann folgende Öl dazugeben:

6 ml Sandelholzöl
3 ml Ylang-Ylang
1 ml Jasminöl

Die aphrodisierende Wirkung von Sandelholz und Ylang-Ylang macht unwiderstehlich :-)
 
 
  • Bad gegen den Trennungsschmerz


Bitte unbedingt Basisrezept beachten und dann folgende Öl dazugeben:

6 ml Muskatellersalbei
2 ml Bergamotte
2 ml Ylang-Ylang

Nach diesem Bad ist der treulose Liebhaber schnell vergessen! Bergamotte stimmuliert unsere Sonnenenergien, ist aufheiternd und aktivierend. Genau das Richtige, um tragische Moment ein bisschen aufzufangen.
 
 
 
 
 
  • Vollmondbad


Bitte unbedingt Basisrezept beachten und dann folgende Öl dazugeben:

4 ml Sandelholz
3 ml Hyazinthe
3 ml Rose

Für berauschende Vollmondnächte. Der Duft ist verlockend und verführerisch.


 Das ultimative Verführungsbad


Bitte unbedingt Basisrezept beachten und dann folgende Öl dazugeben:

2 ml schwarzer Pfeffer
6 ml Muskatellersalbei
2 ml Jasim

Mit diesen Zutaten müßte eigentlich jede Verführung gelingen ... das Problem könnte allenfalls darin bestehen, wie krieg ich die/den Angebetete(n) überhaupt erst in die Badewanne? :-)
 

Badeöl für die Seele

Dieses Rezept wurde mir von Susanna geschickt, wofür ich mich hier bei ihr herzlich bedanken möchte!!!

Dieses Badeöl ist unheimlich entspannend und öffnet die Sinne. Als Basis nehme man eine Mischung (aus gleichen Teilen oder wie es einem gefällt - ich selbst bin halt ein Anhänger von preiswertem Olivenöl :-) von

- Mandelöl und
- Olivenöl
- und dann noch ein wenig Johanniskrautöl aus eigener Herstellung dazugeben

Zu gleichen Teilen dann die ätherischen Öle

- Sandelholz
- Benzoe Siam
sowie 1/2 Teil Jasmin
und ein 1/4 Teil Bergamotte

Benzoe Siam kann auch gegen das Chei-white-Öl (erhältlich in Hobbythekläden) ausgetauscht werden.
Dieses Badeöl ist gut gegen Schlafstörungen und Verspannungen seelischer Art.
Ohne Emulgator kann es auch sehr gut als Massageöl verwendet werden. Als Badeöl würde ich persönlich noch Mulsifan (oder einen anderen Emulgator) dazugeben, damit es sich im Wasser lösen kann.
 

Herstellung von Salben


Dazu müssen wir jetzt die Hexenkessel aber richtig anfeuern, denn hier kommen wir nicht ohne Köchelei auf dem Herd aus.
Die Ringelblumensalbe ist meine Lieblingssalbe und ich stelle sie in zwei verschiedenen Qualitäten her. Für die einfacherer Qualität nehme ich als Salbenbasis Melkfett. Dafür besorge ich mir das absolut von Duft- und Zusatzstoffen freie, original Schweizer Melkfett. Dennoch ist Melkfett letztendlich (genauso wie auch Vaseline) ein Abfallprodukt der Erdölgewinnung. Und diese Salbenbasis ist deshalb auch eher für die einfache Hautpflege geeignet. (Pflege von rauher Haut an Ellenbogen oder Füßen etc.). Das Melkfett kann auch durch Schweinefett ersetzt werden. Für die spezielle Anwendung bei Verletzungen oder Hauterkrankungen stelle ich eine Salbe auf Olivenölbasis her. Kühl und dunkel aufbewahrt sind die Salben alle ca. ein Jahr haltbar.
 

Ringelblumensalbe

 
500 g Melkfett
2 gehäufte Doppelhände Ringelblumen
Das Melkfett wird so erhitzt, als ob man ein Schnitzel braten wollte. In dieses heiße Fett gibt man die kleingeschnittenen Ringelblumenblüten (eventuell auch Blätter, wenn man nicht genug Blüten hat). Man läßt das Fett aufschäumen (deshalb einen hohen Topf verwenden!) und zieht es dann vom Herd. Zugedeckt läßt man alles einen Tag stehen. Am nächsten Tag erwärmt man das Fett leicht und filtert es durch ein Leinentuch in vorbereitete saubere Cremetigel.
 
Ringelblumensalbe - beste Qualität


250 ml Olivenöl
50 g Bienenwachs
50 g Sheabutter oder Kakaubutter (oder auch gemischt)
5 Tr. Vitamin E-Acetat

2 Hände voll Ringelblumenblüten, kleingehackt

Diese Zutaten werden in einem Behälter ins Wasserbad gestellt und bei 70°C vorsichtig im Wasserbad aufgeschmolzen. Das Vitamin E-Acetat wird erst in der Abkühlphase dazugegeben. (Es verhindert, dass das Öl ranzig wird). Die fertige Fettphase wird in einem Topf erhitzt, die Ringelblumen werden dazugegeben. Nach dem Aufschäumen vom Herd ziehen. Einen Tag stehen lassen und dann wie bei dem ersten Rezept, das Fett wieder erwärmen, durch ein Leinentuch filtern und in Cremedosen füllen.
 
Johanniskrautsalbe

Die Salbe hat gegenüber dem Johanniskrautöl den Vorteil, dass sie leichter aufgetragen werden kann und auch besser einzieht in die Haut, was besonders im Bereich der Gesichtspflege von Vorteil ist.

40 ml Johanniskrautöl
4 g Bienenwachs (schwer abzuwiegen, wenn man keine Briefwaage hat - ca. 1/2 Teelöffel)
evtl. einige Tr. Bergamotteöl

in ein Becherglas (man kann ruhig ein Marmeladeglas nehmen, normalerweise halten die diese Temperaturen aus - sauber sollte es allerdings schon sein!) geben und 10 Min. im Wasserbad bei 70°C erwärmen. Wenn das Bienenwachs vollkommen aufgeschmolzen ist, das Ganze abkühlen lassen. In der Abkühlphase können einige Tr. Bergamotteöl dazugegeben werden. Das verleiht der Creme einen angenehm balsamisch-frischen Duft. Nach ca. 10 Minuten Abkühlung in Cremetigel abfüllen.
 

Erkältungsbalsam

Einfach, schnell und preiswert läßt sich ein Erkältungsbalsam herstellen, das für Kinder genauso geeignet ist, wie für Erwachsene. Es wird auf Brust und Rücken eingerieben und erleichtert das Durchatmen bei Atemwegserkrankungen.
20 g Olivenöl
4 g Sheabutter oder Kakaubutter
4 g Bienenwachs
1 Tr. Vitamin E-Acetat
2,5ml ätherische Öle
Eukalyptus, Fichtennandel, Thymian, Rosmarin, Salbei, Estragon

Öl, Sheabutter und Bienenwachs im Wasserbad bei 70°C aufschmelzen. In der Abkühlphase die ätherischen Öle und das Vitamin E-Acetat zugeben. Danach in einen Cremetigel füllen. Kühl und dunkel aufbewahrt, ist auch diese Salbe ca. ein Jahr haltbar.
 

Kamillensalbe

Kamillensalbe ist wie die Ringelblumensalbe eine Creme, die sich sehr gut für rauhe, spröde und rissige Haut eignet. Auch zur schnelleren Wundheilung ist sie hilfreich. Sie läßt sich genauso herstelle wie die Ringelblumensalbe. Und man kann sie sowohl in der einfacheren Qualität herstellen, als auch in der besseren.
 

Odermennigesalbe

Diese Salbe ist besonders bei Gliederschmerzen, Prellungen und Blutergüssen als Umschlag zu empfehlen. Zur Salbenbereitung werden die frischen oder getrockneten Blätter verrieben und mit Schweineschmalz, das leicht aufgeschmolzen wird, verrührt.
 

Einreibungen und Öle


Johanniskrautöl
 
Das Johanniskrautöl ist das Hexenmittel schlechthin. Hexen schneiden das blühende Kraut mitsamt dem Stiel in der Johannisnacht (24. Juni). Die vorsichtig abgezupften Blüten gibt man in eine Flasche mit breiter Öffnung und gibt die dreifache Menge Olivenöl darüber. Gut verschlossen wird die Flasche für ca. 7 Wochen an einen warmen und sonnigen Platz gestellt. Alle 2 - 3 Tage sollte die Flasche vorsichtig geschüttelt werden. Langsam färbt sich das Öl dann rot. Sobald der Mazerationsprozess abgeschlossen ist, gießt man den Inhalt durch ein dünnes Leinentuch und presst die Pflanzen gut aus. Das fertige Johanniskrautöl wird in dunkle Flaschen gefüllt und dunkel aufbewahrt. Seine Heilkraft hält bis zu 2 Jahre an,

Johanniskrautöl ist hilfreich bei kleinen Wunden, bei Blasen und Frostbeulen, als Einreibung bei Muskelverletzungen und Blutergüssen, als Massageöl bei Rücken- und Gliederschmerzen. Es kann auch sehr gut als Hautpflegemittel bei rauher und unreiner, entzündungsbereiter Haut eingesetzt werden. Es hat hornhautaufweichende Wirkung. Auch in der Babypflege kann man es anstelle der herkömmlichen Babyöle verwenden.

Lavendelöl


 
Dieses Öl ist nicht nur hilfreich, sondern hat auch gleichzeitig noch einen wunderschönen Duft. Deshalb ist bei Lavendelöl ausnahmsweise Olivenöl nicht das Basisöl der ersten Wahl, da dieses den zarten Lavendelduft etwas erschlägt. Gut geeignet zur Herstellung von Lavendelöl ist Mandelöl oder Distel- und Sonnenblumenöl. Die Lavendelblüten werden in eine helle Glasflasche gezupft. Ein Drittel Blüten und zwei Drittel Öl werden an einem warmen und sonnigen Ort stehen gelassen. Alle paar Tage einmal vorsichtig umschütteln und nach 6 bis 8 Wochen durch ein Leinentuch filtriert. Lavendelöl hat eine kühlende Wirkung und ist deshalb bei leichten Verbrennungen ebenso geeignet wie zu Nachbehandlung bei einem Sonnenbrand. Bei Kopfschmerzen ist es hilfreich, wenn es auf Stirn und Schläfen gerieben wird.
 
Massageöl

Grundrezept:
100 ml Pflanzenöl (z.B. Olivenöl oder Mandelöl)
5 Tr. Fluidlecithin Super
2,5 ml ätherische öle

Die Zusammensetzung der ätherischen Öle kann je nach dem persönlichem Geschmack oder dem Beschwerdebild variiert werden. Das Fluidleciiithin Super kann auch weggelassen werden, es hat nur den Vorteil, dass sich das Öl leichter von der Haut abspülen lässt.
 

Saft und Sirup gegen Erkältungen

Holundersaft

 
Der Holundersaft ist ein einfaches, dennoch aber sehr wirksames Hausmittel bei Erkältungskrankheiten.
Zubereitung:
Holunderdolden mit reifen Beeren werden im Dampfentsafter entsaftet. Danach in heiß ausgespülte Flaschen gefüllt, mit einem Gummipfropfen verschlossen - und fertig!
Bei Bedarf wird eine kleine Portion davon entnommen und erwärmt. Eventuell mit etwas Honig gesüßt und heiß getrunken. Dies ist ein sehr vitaminreicher Erkältungssaft, der auch von Kindern gerne getrunken wird.
 

Hustenmarmelade

Eine andere Möglichkeit die Heilkraft des Holunders zu nutzen, ist es ihn in Form von Marmelade zu verabreichen. Dazu stelle ich hier das Rerezpt von Robert Locksley vor, für dessen Übersendung ich mich herzlich bedanke!

Holunderbeeren
Gelierzucker
Die roten, von den Stielen gestreiften, Holunderbeeren werden in wenig Wasser etwa 15 Minuten gekocht. Man streicht nun alles durch ein Sieb und vermischt diese Menge mit der gleichen Menge Gelierzucker. Nochmals 5 Minuten sprudelnd aufkochen und auf kleiner Flamme noch einige Zeit weiter köcheln lassen bis die Gelierprobe gelingt. Dann in dekorative Gläser füllen.

Diese Hustenmarmelade nimmt man bei Erkältung und Bronchitis. Selbst hartnäckiger Husten verschwindet damit in kurzer Zeit. Man kann diese Marmelade auch in Milch geben und mit kleinen Schlucken trinken.
 


Spitzwegerichsirup

 
Das Ansetzen dieses Sirups beginnt im August. Wir schichten in ein großes (gut verschließbares Glas) ca. 2 cm Spitzwegerichblätter, die wir vorher kleingeschnitten haben. Dann geben wir Rohrzucker darüber, bis die Blätter damit bedeckt sind. Die Blätter und der Zucker setzen sich. Am nächsten Tag wiederholen wir diese Schichtung. Und jeden Tag noch eine Lage bis das Glas voll ist. Dann wird das Glas gut verschlossen und in der Erde vergraben. Einen halben Meter tief sollte das Erdloch schon sein. Und das hat jetzt nichts mit Magie zu tun, sondern mit der gleichbleibenden Temperatur, die der Gärungsprozess braucht. Nach 2 Monaten holen wir das Glas aus der Erde und kochen den Inhalt bei 70° noch einmal auf, damit er steril ist. Dann filtrieren wir den Sirup durch ein Leinentuch und füllen ihn in dunkle Flaschen.
Dies ist ein wunderbarer Hustensirup und wird auch von Kindern gerne getrunken. Der Saft ist ca. ein Jahr haltbar.
 

Löwenzahnhonig

2 gehäufte Tassen Löwenzahnblüten
1 l Wasser
1500 g Rohrzucker
1 unbehandelte Zitrone
1 unbehandelte Orange
Die Blüten in dem Wasser kurz aufkochen, den Rohrzucker und die in Scheiben geschnittene Orange und Zitrone dazugeben. Auf kleiner Flamme köcheln lassen bis alles auf Honigdicke eingekocht ist.
Damit kann die ideale Entschlackungskur im Frühjahr gemacht werden. Vor jeder Mahlzeit sollten 1 - 2 Löffel davon genommen werden.
 

Fichtennadelsirup

2 Doppelhände frischer Fichtennadeltriebe
1 l Wasser
1 kg Rohrzucker
1 unbehandelte Zitrone

Die Fichtennadeltriebe mit dem Wasser kurz aufkochen. Über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag den Sud durch ein Sieb gießen und gut ausdrücken.
Den Rohrzucker und die in Scheiben geschnittene Zitrone dazugeben.
Alles auf kleiner Flamme sirupartig einköcheln lassen.

Achtung: Einen großen Tropf verwenden, da der Sirup beim Kochen stark schäumt!!

Dieser Sirup ist gut geeignet bei Erkältungen und Husten. Täglich 3 x 2 Teel. davon einnehmen.
 

Marians blessing

Dieses Rezept kommt aus England und wurde mir ebenfalls von Robert Locksley zugeschickt. Dieser Erkältungstrunk hilft, den bösen Viren ein Schnippchen zu schlagen.

Man köchelt eine große Tasse Wasser mit 1/2 Tl. Zimt und 2-3 Gewürznelken ca. 2-3 Min. gerade mal so vor sich hin, abseihen, mit Honig oder Kandis süssen, 2-3 Tassen täglich und die Viren haben es sehr schwer.
 

Elixiere und Tinkturen

Baldriantinktur

Beim Baldrian werden die Wurzeln verwendet. Die getrockneten Wurzeln werden kleingeschnitten. Auf 20 g Wurzeln nimmt man 100 ml 70%igen Alkohol.

Über das Sammeln, Trocknen und die Verwertung von Kräutern

Goldene Regel beim Sammeln

Diese Regel lautet: Nimm immer nur so viele Kräuter, wie du auch wirklich brauchst.
Eine gute Kräuterhexe wird natürlich darauf achten, dass sie nicht unnötig viele Kräuter sammelt und dass sie beim Sammeln nicht andere Pflanzen niedertrampelt. Auch werden wir niemals alle Pflanzen an einer Stelle sammeln. Denn wir wollen ja im nächsten Jahr wiederkommen und auch dann wieder unsere Kräuter dort vorfinden.
 

Kräuter richtig trocknen



Damit die frischen und duftenden Kräuter auch richtig trocknen, werden sie in kleinen Bündeln aufgehängt. Am besten ist dazu ein schattiger, trockener Ort geeignet, der auch eine gute Luftzirkulation hat. Ich hänge sie im Sommer auf meiner überdachten Terrasse auf. Sie sind gleichzeitig ein schöner Schmuck, wenn sie da in Bündeln hängen. Man sollte sie aber nicht zu lange hängen lassen, damit sie von ihrem Aroma nicht zuviel verlieren. Bevor sie dann weiterverarbeitet werden sollten sie aber unbedingt noch einmal in einer Kräuterdarre nachgetrocknet werden. Sonst kann es leicht passieren, dass sie schimmeln und verfaulen. Anstelle der Darre benutze ich meinen Heißluftbackofen, den ich bei offener Tür mit 50°C warmer Umluft beheize. Ein Backofen ohne Umluft ist nicht so gut geeignet. Auf alle Fälle sollte aber immer die Backofentür offen bleiben.
Meistens reichen 10 bis 15 Minuten aus, wenn sie ordentlich vorgetrocknet wurden. Das Kraut ist wirklich trocken, wenn es richtig knistert und raschelt beim Abrebeln der Blätter und Blüten. Das ist dann die nächste Arbeit. Die nun trockenen Kräuter müssen dann von ihren Stengeln gerebelt werden. Das mache ich dann gleich auf den Backblechen aus meinem Herd - und bevorzugt auch auf der Terrasse, da es doch einige Schweinerei macht, wenn die Kräuter so weiterverarbeitet werden. Wenn sie dann von allen Stengeln befreit sind, dann reibe ich sie noch einmal mit zwischen den Fingern fein. Erst dann werden sie in Blechdosen oder dunkle Gläser gefüllt.
Kräuter sollten immer dunkel aufbewahrt werden, damit sie ihre Farbe und ihre Wirkstoffe besser behalten. Allerdings kann man sich trotzdem mit normalen Gelee-Gläsern behelfen, wenn man diese dann in einen verschlossenen Schrank stellt.
 

Kräuterteezubereitung


Um aus den verschiedenen Kräutern dann einen wohlschmeckenden und hilfreichen Tee zu bereiten, geht man am besten so vor:
Bei den meisten Kräutern reicht ein gehäufter Teelöffel Kraut pro Tasse aus. Dieses wird mit kochendem Wasser überbrüht und muss anschließend 8 bis 10 Minuten ziehen. Dann wird er abgegossen und eventuell mit Honig gesüßt.

Eigentlich alle Kräuter können als einzelne Teezubereitung getrunken werden. Aber oftmals bieten sich auch Mischungen an. Zum Beispiel bei Erkältungskrankheiten, Verdauungsbeschwerden oder Nieren-Blasenentzündungen eignen sich entsprechende Teemischungen, die man sich dann nach dem Beschwerdebild oder nach dem eigenen Geschmack mixen kann.
 

Rezepte mit Teebaumöl

Allgemeines

Teebäume wachsen im Buschland Australiens (einige Arten auch in Südostasien und in Indien). Seinen Namen hat der Baum von dem englischen Seefahrer und Entdecker James Cook. Angeblich hat dieser, als er nicht unweit vom heutigen Sydney landete, sich als erstes einen Tee aus den Blättern dieses Baumes aufgebrüht, da ihm die Vorräte an echtem Tee ausgegangen waren. Was ja für einen Briten die größte Folter gewesen sein muss:-) Offensichtlich muss ihm dieser Tee geschmeckt haben, denn fortan nannte er diesen Baum Tea Tree, also Teebaum. Mit dem echten Teestrauch hat dieser Baum natürlich nichts zu tun. Die Australier nennen ihn auch "snow in summer", weil er flauschig weiße Blüten hat, was fast wie Schnee aussieht.

Die Aborigines kannten und nutzten die Heilkraft der Teebaumblätter vermutlich schon seit Jahrtausenden. Sie bereiteten daraus Aufgüsse und Umschläge. Genauso wie heute war seine Heilkraft bei Entzündungen, Hautpilzen, Insektenstichen und zur Wundbehandlung bekannt.

Teebaumöl ist ein Heilmittel für ganz viele Bereiche und sollte deshalb in keiner alternativen Hausapotheke fehlen.

Tebaumöl

- desinfiziert, zur Wundbehandlung also bestens geeignet.
- tötet Keime verschiedener Art (Bakterien, Viren, Pilze)
- ist entzündungshemmend
- schmerzstillend
- stärkt insgesamt das Immunsystem
- besitzt eine gute Hautverträglichkeit und ist ungiftig
- ist geeignet als Abschreckung für Insekten

Beim Kauf von Teebaumöl sollten wir genauso wie beim Kauf ätherischer Öle auf die Qualität achten. Es ist sehr, sehr lange haltbar und auch sehr ergiebig. Es lohnt sich also schon, ein gutes Öl anzuschaffen. Es sollte immer in dunklen Glasflaschen gelagert werden.

Natürlich gibt es auch Menschen, die auf Teebaumöl allergisch reagieren. Wenn es noch nie benutzt wurde und man zu Allergien neigt, sollte man einen kleinen Test machen:
Einige Tropfen auf dem Handrücken verreiben und eine Stunde einwirken lassen. Falls es zu einer Rötung der Hautstelle kommt, sollte man sehr vorsichtig mit der Benutzung des Öls sein.
 

Anwendung in der Duftlampe

Hier folgen einige Rezepte, die eigentlich in das Thema Aromatherapie gehören, ich habe sie aber hier speziell unter den Anwendungsformen des Teebaumöles aufgeführt.

Zur Reinigung der Luft

5 Tr. Teebaumöl
3 Tr. Myrtenöl
3 Tr. Lemonö

Zur Abschreckung von Mücken

Teebaumöl
Citronella
Zedernöl
zu gleichen Teilen

Zur allgemeinen Belebung

5 Tr. Teebaumöl
3 Tr. Lemongrasöl
5 Tr. Rosmarinöl


Anwendung bei der Haarpflege

Ein paar Tropfen Teebaumöl in unser normales Shampoo gegeben, kann wahre Wunder wirken.
Auf einen Teelöffel mildes Shampoo geben wir 2 bis 3 Tropfen Teebaumöl.
Trockenes Haar wird dadurch geschmeidiger, fettiges wird besonders gründlich gereinigt.
Als letzter Spülgang für die Haare wird diese Wirkung noch unterstrichen. Wir geben 3 Tropfen Teebaumöl auf 2 Eßlöffel Obstessig und spülen damit unsere Haare zuletzt aus.
 
Anwendung bei der Hautpflege

Teebaumöl kann sehr gut einem normalen Körperpflegeöl beigemischt werden. Abreibungen und Massagen entspannen die Haut, sind förderlich bei kleinen Wunden.
Sehr gut kann Teebaumöl auch während der Schwangerschaft und zur Babypflege eingesetzt werden.
In der Schwangerschaft kann man sich ein gutes Massageöl gegen Schwangerschaftsstreifen mischen, wenn man den handelsüblichen Ölen einige Tropfen Teebaumöl beimischt. Und auch die Babyöle können damit angereichert werden, damit unser Baby erst gar keinen wunden Po bekommt - oder aber auch als Heilöl, wenn es doch mal passiert ist.

26.1.07 21:11


Liebes- und Sympathiezauber
Alraune, Adamswurzel, Aloe, Apfelblüten, Baldrian, Basilikum, Dillsamen, Drachenblut, Eisenkraut, Engelwurz, Erdbeere, Erle, Eschenblätter, Fenschelsamen, Fingerkraut, Frauenhaarfarn, Gänseblümchen, Gewürznelke, Hanfsamen, Hibiskus, Himbeere, Hyazinthe, Immergrün, Ingwer, Jasmin, Kardamom, Lavendel, Limone, Linde, Lorbeer, Lotus, Madragora, Magnolie, Majoran, Mandel, Melisse, Minze, Mistel, Myrrhe, Myrte, Orangenblüten, Orchidee, Patchouli, Rose, Rosmarin, Salbei, Schlüsselblume, Süßholz, Thymian, Vanille, Veilchen, Verbenawurzel, Ylang-Ylang, Zimt, Zitrone
Musenzauber für Kreativität
Jasmin, Lorbeer, Lavendel, Mandelblüten, Muskatblüten, Myrrhe, Rose, Zimt
Heilungszauber
Eisenkraut, Eukalyptus, Gartennelke, Gardenie, Koriander, Lorbeer, Narzisse, Pfefferminze, Rose, Rosskastanie, Thymian, Wintergrün, Zitrone
Bann- und Schutzzauber
Andorn, Angelika, Anis, Baldrian, Basilikum, Benzoe, Bergamotte, Blutwurz, Brennessel, Eberesche, Engelwurz, Eisenkraut, Erika, Eukalyptus, Fenchelsamen, Fingerhut (Vorsicht nicht schlucken - giftig), Flieder, Gardenie, Gewürznelken, Himbeere, Holunder,Hufflatich, Immergrün, Iris, Irisches Moos, Johanniskraut, Lorbeerblätter, Lavendel, Kava-Kava, Knoblauch, Kümmelsamen, Maiglöckchen, Majoran, Ringelblume, Rosmarin, Salbei, Sandelholz, Salomonsiegel, Schafgarbe, Schwarzwurz, vierblättriger Klee, Vogelknötterich, Waldmeister, Wacholderbeeren, Wermut, Zypresse, (Pfeffer und Salz)
Mondmagie
Anis, Beifuß, Gänsefuß, Hundsrose, Ingwer, Iris, Jasmin, Kohl, Kopfsalat, Liguster, Mondkorn, Muskatellersalbei, Perlenklee, weisse Rosen, Schilf, Schlafmohn, Schwertlilienwurzel, Seerose, Seetang, Sesam, Steinkraut, Wasserkresse, Wassermoose, Wintergrün
Feen, Elfen und Waldgeisterzauber
Alant (Elfenkraut), Fichtenspargel (Feenrauch), Fingerhut (Feenfinger, Feenhandschuh), Gänseblümchen, Greiskraut (Feenpferd), Jakobskraut, Sauerklee, Weisser Feldklee
Brechen von Zauber und Flüchen
Absinth, Alraunenwurzel, Angelika, Anissamen, Baldrian, Basilikum, Beifuss, Benzoe, Berglorbeer, Besenginster, Blutwurz, Currypulver, Dill, Drachenblut, Eisenkraut, Enzian, Erle, Eschenblätter, Fenchel, Fieberwurzel, Flachs, Flieder, Fünffingerkraut, Galgant, Gartenraute, Gewürznelken, Heidelbeere, Heilziest, Hyazinthe, Ingwer, Johanniskraut, Klee, Lotusblume, Mistel, Majoran, Nessel, Odermennig, Pfingstrosenwurzel, Pinie, Ringelblumen, Salbei, Schlehe, Sternwurzel, Vetiveria, Waldmeister, Weihrauch, Wermut, Ysop
Traummagie
Alraunenwurzel, Anis, Beifuss, Efeu, Eisenkraut, Gänseblümchen, Hopfen, Johanniskraut, Kampfer, Mistel, Odermennig, Pfefferminze, Ringelblume, Rose, Schafgarbe, Stechpalme, Wermut, Zimt, Zwiebel
Spiritueller Reinigungszauber
Alant, Anis, Baldrian, Eisenkraut, Fenchelsamen, Gewürznelken, Ginseng, Kamille, Knoblauch, Lavendel, Myrrhe, Nelkenwurz, Rosmarin, Salbei, Weihrauch, Zitrone (Salz)
Zauber für Willenskraft
Anemone, Basilikum, Distel, Eichenblätter, Estragon, Rettich, Wermut, Wacholder, Zwiebel
Flugsalbe
5 Teile Beifuß; 2 Teile Petersilie; 1 Teil Katzenminze; 1 Teil Knabenkraut; 3 Tropfen Jasminöl und eine Prise Baldrianwurzel (mit einer geruchlosen, fettfreien Körperlotion mischen und den ganzen Körper einreiben). Bitte nur in ebenmässigem Gelände, ohne Bäume und ohne Steine ausprobieren. *ggg*
 

Vorsicht!

Giftige Wurzeln sind:

Alraune ist gefährlich, daher beim sammeln Ohrstöpsel verwenden und sich beim Ausreissen von der Pflanze wegdrehen (man sagt ihre Schreie können ihren Sammler wahnsinnig machen), ansonsten wirkt Alraun oder Mandragora bewusstseinsverändernd, wenn es eingenommen wird...
Eisenhut ist eine stark halluzinogen wirkende Pflanze, die man vor allem auch in Flugsalben verwendet (entkrampfend, schmerzlindernd, hypnotisch)
Fingerhut (auch Digitalis), nicht essen, da er direkt auf die Herztätigkeit wirkt, auch nicht zu Tee weiterverarbeiten. Aus Digitalis werden die meisten Herzmedikamente hergestellt. Nicht einatmen!
Nieswurz verursacht als Rauch Unruhe und Panik (also bitte nur als Altarschmuck verwenden!). Wird auch in Flugsalben und zum Exorzismus gebraucht
Schlafmohn wirkt betäubend, da er Morphin enthält
Stechapfel (auch Datura) wird in Flugsalben und Liebestränken verwendet, wirkt krampflÖsend.
Tollkirsche (Belladonna) wirkt stark halluzinogen. Durch ihre luststeigernde Wirkung benötigt man sie ebenso für Flugsalben und Liebeselexiere. Wirkt beruhigend, entkrampfend, schmerzlindernd.

26.1.07 21:06


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